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Mobilität:

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Ausgangslage:

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Das gegenwärtige Geschäftsmodell des Fahrdienstanbieters UBER, oder die technologischen Entwicklungen im Fahrzeugbau von Tesla, sind nur Zwischenschritte auf dem Weg zum eigentlichen Ziel: autonom fahrender Fahrzeuge für den öffentlichen oder privaten Gebrauch.

Die Idee des Carsharing’s, Nota-bene eine Schweizer Erfindung, welche sich immer mehr auch international durchsetzt, bildet und fördert dabei das rationale Fundament zu dieser Entwicklung. – Nicht der Besitz, sondern der Gebrauch und der Nutzen eines Fahrzeugs stehen dabei im Vordergrund.

Diese Entwicklung wird sich dann noch exponentiell beschleunigen, wenn die entsprechenden Technologien so weit ausgereift sind, dass die Fahrzeuge auch als autonom-fahrend durch die entsprechenden Strassenverkehrs-Gesetze zugelassen sind.

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Was für autonom fahrende Fahrzeuge spricht:

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Im Vergleich zum traditionellen Individualverkehr, können sie weitaus mehr Personen befördern wenn sie zB. als Fahrdienst eingesetzt werden. Sie benötigen auch fast keine Parkplätze, weil sie entweder zirkulieren, zur nächsten Reservation / Bestellung unterwegs sind oder auch bei tieferer Nachfrage im Depot gereinigt und die Batterien aufgeladen oder ausgetauscht werden.

Ein weiterer Treiber dieser Entwicklung wird auch die demographische Veränderung in der Alterspyramide sein, die man, „der modernen Medizin sei Dank“, weltweit, auch in Entwicklungsländern, feststellen kann. – Ein selbstbestimmtes Leben, auch im hohen Alter, und die dadurch geforderte individuelle Mobilität, stehen im Zentrum freiheitlicher Bedürfnisse. Soziale Kontakte zur Familie, Freunden oder die Teilhabe an kulturellen Veranstaltungen, können so auch aufrecht erhalten bleiben, was ebenfalls ein elementares menschliches Bedürfnis darstellt. All dies gilt natürlich auch zusätzlich für Menschen, die auf Grund körperlicher Beeinträchtigung ebenfalls in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, wobei sich ihnen zusätzlich noch, im erwerbsfähigen Alter, mehr Möglichkeiten im Arbeitsmarkt eröffnen.


Ein komplementärer Anreiz könnte auch der Umstand sein, dass zB. die Gastronomie teilweise auch darunter leidet, dass der Alkoholkonsum für Fahrzeuglenker aus Sicherheitsgründen zunehmend herabgesetzt wurde. Die Zulassung von autonom-fahrenden PKW’s, wird eines Tages auch für diese Branche und für ihre Gäste ein wichtiger Faktor werden.


Durch die Abwanderung jüngerer Generationen, aus Berggemeinden in die grösseren Städte, hat sich die Aufrechterhaltung eines Angebots lokaler Schulen, medizinischer Einrichtungen oder auch von Poststellen und öffentlichen Verkehrsmitteln zu einem kostspieligen Unterfangen entwickelt. Service-public ist für die Bewohner der betroffenen Gemeinden ein zentrales Anliegen. Wird der Zugang zu diesen Dienstleistungen weiter abgebaut, so sinkt die Wettbewerbsfähigkeit dieser Gemeinden noch weiter, was letztlich weitere Demigration von der aktiveren Generation der Arbeitnehmer sowie des Gewerbes und der Unternehmen auslöst. Autonome Transportsysteme, wie zum Beispiel der Shuttle zwischen Heathrow Airport und dem T5-Pod-Parking in Grossbrittanien, sind bereits jetzt so sicher ausgelegt, dass sie auf einem eigenen schmalen Trassee bedenkenlos, das ganze Jahr und rund um die Uhr eingesetzt werden könnten.

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Mögliche Geschäftsmodelle:

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Bereits jetzt könnten Sie als Unternehmer mit der Herstellung eigener autonom-fahrender eFahrzeuge starten.

Die in den USA ansässige Firma LocalMotors hat ein komplettes System entwickelt, mit dem auch ein Kleinunternehmen selbständig und sehr effizient verschiedenste Typen von Fahrzeugen herstellen kann.

Selbst eigene Designs lassen sich realisieren. Gegenwärtig läuft seit einigen Monaten, der Testbetrieb auf den Strassen in Washington. Das „kognitive Computerprogramm Watson“ von IBM wertet die Sensordaten aus und lenkt das Fahrzeug, ist aber auch Ansprechpartner für die Fahrzeug-Insassen und kann zu praktisch jeder Frage Antwort geben.

Mit Ausnahme weniger Komponenten, wie zB. den Elektromotoren, Batterien usw. werden die Teile des Fahrzeugs in 3D-Druckern gefertigt.

 


 

Der nachfolgend beschriebene Kleinbus, für ca. 8 – 12 Personen, wurde in 10 Stunden ausgedruckt, sowie anschliessend in 2 Stunden zusammengebaut.

  • Individualisiertes Design & Endausstattung
  • Kurze Reaktionszeiten statt Produktion auf Halde
  • Das Fahrzeug kann dort hergestellt werden, wo es auch in den Verkehr gesetzt wird
  • Keine Transportwege wie zB. Schiffsfracht
  • Kein Zoll auf der selbst generierten Wertschöpfung
  • Keine weiteren Logistik-Kosten
  • Kompetenz und Serviceleistungen vor Ort

 


 

17.06.2016 | DiePresse.com

Start-up zeigt selbstfahrenden Minibus aus dem 3D-Drucker:

Eine gemütliche Fahrt zur Arbeit mit guter Unterhaltung und ohne Stress am Steuer – das verspricht das US-Start-up Local Motors mit seinem selbstfahrenden Minibus „Olli“. Der Wagen, der größtenteils aus dem 3D-Drucker stammt, bietet Platz für zwölf Fahrgäste … weiter lesen>

 


 

17.6.2016 Golem.de

Der Bus Olli braucht keinen Fahrer

Der Elektrobus fährt sich selbst. Derzeit in einem Vorort von Washington, aber vielleicht auch bald in Berlin. Partner bei dem Projekt ist der IT-Konzern IBM. Olli ist drahtlos mit dessen Supercomputer Watson vernetzt, der die Sensordaten auswertet. IBM Watson Internet of Things (IoT) for Automotive nennt IBM den Dienst, den Olli als Erster nutzt …weiterlesen>

Ergänzend:

In einer vierteiligen Artikelserie hat Golem.de den derzeitigen Entwicklungsstand autonomer Fahrzeuge dargestellt…>>>


Autonomer Bus - Olli

Bildquelle: https://cocreate.localmotors.com/blog

Webseite – Local Motors Blog YouTube Facebook

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Komplementäre Dienstleistungen:

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Da bereits in der Fabrikation sehr individuelle Anpassungen möglich sind, ergeben sich daraus auch weitere Potentiale. Das kognitive Computerprogramm Watson (siehe BigData) erweitert die Funktionalität des Transportes mit fast jeder erdenklichen Möglichkeit, sprachlicher oder visueller Interaktion, zwischen Mensch und Computer.

Marktchancen für Designer:

  • Fahrzeugmodell, Innenausstattung, Materialien

Marktchancen für Produkte:

  • Arbeitsplätze, Multimedia

Personentransport / Taxi:

  • Guided Sightseeing Touren für Touristen
  • Hotel Shuttle

Gütertransport:

  • Interne Logistik, Auslieferung an Filialbetriebe

Autonom fahrende und automatisierte Poststelle:

  • Customer Care mit Video-Schaltung
  • Tagsüber auf dem Standplatz im Bergdorf, Transport in der Nacht

e-Tankstellen mit ergänzendem Angebot während der Aufladezeit:

  • Gastronomie, Bauernhof-Läden, Kiosk, Retailer

Unterhalt:

  • Reinigung, Reparaturen

Werbung:


Noch mehr Infos zum Thema finden Sie hier: Autonome Fahrzeuge im öffentlichen Verkehr

 

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