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Nachhaltigkeit:

 

Ökologisch verträglicher Abbau von Ressourcen und deren Wiederverwertbarkeit durch Recycling. Menschenwürdige Arbeitsbedingungen und gerechte Entlohnung durch Fairtrade.

Über 30% der produzierten Lebensmittel, werden durch den Handel und die Konsumenten weggeworfen. In der Bekleidungsindustrie sind es gar bis zu 40%. Neue Bekleidung, die nie getragen wurde.

Konsumgüter-Elektronik ist technisch so ausgelegt, dass man sie oft nur mit erheblichem Aufwand reparieren kann und die technologische Entwicklung, von noch leistungsfähigeren Komponenten und Funktionen, wie zB. die Kamera und die Bildbearbeitung in Handy’s, verführen den Konsumenten dazu laufend wieder ein neues Model zu kaufen und das alte zu entsorgen.

Aber es gibt auch Unternehmungen die mit neuen Ansätzen Impulse auslösen um dies zu ändern. Zwei Beispiele die doch sehr erfolgversprechend sind:

Fairphone: Sozial & Umweltverträglich:

Fairphone setzt nicht nur Massstäbe für faire Arbeitsbedingungen, Nachhaltigkeit im Abbau und der Verarbeitung der Rohstoffe sondern auch für die Wiederverwendbarkeit und das Recycling.

Eigentlich ist es doch schizophren; … wir kaufen Eier von glücklichen Hühnern mit Auslaufhaltung, bevorzugen die feine Bio-Milch von der Alpweide oder ein Schnitzel vom Fidelio-Schweinchen, weil uns die Tiere doch auch am Herzen liegen und die Produkte letztlich auch gesünder und schmackhafter sind.

Wenn es dann jedoch um den Kauf eines neuen Smartphones geht, scheint unsere Wahrnehmung auf ein wesentliches Element fokussiert zu sein: Die Franken und Rappen vor und hinter dem Koma.

Was wir im ersten Beispiel den Tieren zugestehen, wird im zweiten Fall, in Bezug auf gerechte Arbeitsbedingungen für die Menschen in der Fabrikation, oft völlig ausgeklammert oder einfach nicht wahrgenommen. Ebenso ist vielen Konsumenten auch noch zu wenig bewusst, dass die Vergiftung der Umwelt, durch kostengünstigere Methoden im Abbau der Ausgangsstoffe, auch unsere Gesundheit gefährden, weil auch wir durch ein globales, ökologisches System in den Kreislauf eingebunden sind.

Die Vision von Fairphone ist zukunftsweisend und kann als Orientierung gesehen werden, was für die gesamte Electronik- aber auch die weitere Konsumgüterindustrie, in einigen Jahren zur Normalität werden dürfte.

Die Metamorphose von den Wegwerfprodukten zu nachhaltigen, wiederverwertbaren Produkten, gleicht der Wandlung einer gefrässigen Raupe zum hüppschen Schmetterling. – Begünstigt wird dieser Prozess jetzt rechtzeitig auch durch die neuen IoT-Technologien, Automation, Big-Data und der somit effizienten Rückverfolgbarkeit der Stoffe und Produktionsprozesse.

Mehr dazu auf den Seiten von Fairphone

Ergänzend dazu: Modulare Handys & Tablets


Blue Yonder: … was wäre wenn Sie wüssten, was ihre Kunden morgen kaufen?

Food Waste ist seit einigen Jahren ein wichtiges Thema, welches immer wieder diskutiert wird:

Etwa ein Drittel aller in der Schweiz produzierten Lebensmittel, wandern in den Abfall! – Ein Zustand der nicht nur aus moralischer Sicht höchst verwerflich ist. Wenn die Ernährungsautonomie nicht durch den Anbau im eigenen Land gegeben ist, wird die Sicherung der Ressourcen für unsere Bevölkerung, zum Raub gegenüber Menschen die am untersten Ende der Kaufkraft täglich für ein Stück Brot anstehen müssen.

( siehe auch: foodwaste.ch )

Natürlich ist dieser Umstand auch den oft korrupten Regierungen geschuldet, die sich einen Deut um das wohlergehen ihrer Bevölkerungen scheren, aber das entbindet uns auch nicht von der moralischen Verantwortung, die Konkurrenz-Situation zu Gunsten der Ärmsten, im Rahmen unserer Möglichkeiten, zu verbessern!

Etwa die Hälfte von „Food Waste“ wird durch die privaten Haushalte und die Gastronomie verursacht. – Die andere Hälfte entsteht im Handel, weil der Kunde immer gut gefüllte Regale und ein unglaublich grosses Sortiment erwartet. – Dies ist natürlich für den Retailer mit sehr hohen Risiken verbunden. Kauft er zu wenig ein, verliert er Kunden und somit Umsatz. – Ist das Wetter schlecht, landen seine Bratwürste nicht auf dem Grill, sondern in die Müllverbrennungsanlage.

Die Verluste müssen natürlich eingepreist werden, was zu höheren Preisen für die Konsumenten führt, oder auch zu tieferen Erlösen für die Landwirte, wenn der Margendruck, entlang der Wertschöpfungskette, nach unten weitergereicht wird.


Prof. Dr. Michael Feindt – Entwickler des Algorithmusses und Gründer von Blueyonder, hat mit Blueyonder eine Lösung für einen Teil dieser Probleme geschaffen:

Die ersten Erfahrungen in der Case-Studie von Otto zeigen folgende Ergebnisse:

  • Umsatzsteigerung
  • Gewinnmaximierung
  • Verbesserung der Prognosequalität um 40 %
  • Senkung der Restbestände um 20 %
  • Verringerung der Retourenquote

Mit der zunehmenden Leistung von Big Data, darf man davon ausgehen, dass diese Ergebnisse sich noch weiter verbessern werden. Unbestreitbar aber bereits jetzt im Ergebniss bereits ein unglaublicher Erfolg, der die Möglichkeiten dokumentiert, welche sich mit Big Data Anwendungen nicht nur in kommerzieller Hinsicht eröffnen, sondern auch den Weg zugunsten einer besseren Entwicklung im Umgang mit den Ressourcen unserer Erde ebnen.


Blue-Yonder Anwendungen / (Zitat von Blueyonder):

Blue Yonder ist der führende Anbieter von Predictive Applications für den Handel
Mit unseren Lösungen können Handelsunternehmen ihre Out-of-Stock-Raten um 80 % reduzieren und gleichzeitig ihren Umsatz um 15 % erhöhen.

Ermöglicht werden diese Ergebnisse durch unsere zukunftsweisenden Machine-Learning-Algorithmen, die von unserem hochqualifizierten Team aus promovierten Data Scientists für den Handel entwickelt und gemanagt werden.

Wir liefern unseren Kunden mehr als 500 Milliarden Entscheidungen pro Monat.


Youtube: Big Data trifft Industrie – Im Internet der Bosch-Dinge und -Dienste

Dr. Lothar Baum, Project Director, Bosch, beim 3. Datalympics Kongress am 2. Juli 2014 in Frankfurt.

Ein Vortrag darüber, wie Bosch Big Data Analytics einsetzt und sich vom Hersteller von Dingen zum Anbieter datenbasierter Dienste entwickelt. Durch die digitale Vernetzung von Arbeits- und Produktionsumgebungen wird Bosch seiner Vision modernster Entwicklungen gerecht und steht für Innovationen, die den Weg ins Leben finden. Erleben Sie live, welche Herausforderungen, Chancen und Lessons Learned sich auf dem Weg zum Data-driven Enterprise ergeben.


blue-yonder.com

Youtube / Blueyonder


Konklusion:

Lösungen sind möglich, aber die Herausforderungen sind auch gewaltig. Während dem zB. die Rückverfolgbarkeit einer „FairTrade“ Banane und die Zertifizierung durch das Label „Max Havelar“ noch relativ einfach zu handhaben ist, zeigt das Beispiel von FairPhone, wie immens diese Aufgabe bei tausenden von teils kleinsten Bestandteilen und seltenen Erden (Metallen) ist.

Zur Lösung dieses Problemes können jedoch jetzt die Möglichkeiten von KI/AI – (künstlicher Intelligenz) eingesetzt werden:

Mehr Informationen dazu: Big Data

 

 

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