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Global denken und lokal handeln:

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Das Video wurde von Mamu, dem Leiter von Bukkit DE, eines der führenden Youtube Kanäle für Bukkit (Software für Minecraft), ins Netz gestellt. Es könnte von TerraEnigmaDE, möglicherweise ist aber auch „paul terra“ von TerraEnigma der Urheber oder es ist ein und dieselbe Quelle.

Wie auch immer, zeigt das Video, welche Probleme im gegenwärtigen Wirtschaftssystem vorhanden sind, und weist zurecht auf die ungerechte Verteilung der Vermögenswerte hin.

 

 

Wenn alleine die 300 reichsten Menschen soviel besitzen wie 3 Milliarden Menschen am unteren Ende der Vermögensverteilung, dann kann ganz klar Etwas nicht stimmen, und diese Schere öffnet sich immer weiter.

 

 


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Wer? Wie? Was? …  Wieso? Weshalb? Warum? …  Wer nicht fragt bleibt dumm! – So lautet das Motto der Sesamstraße, und ja, Fragen gibt es jede Menge: – Wieso sind die Vermögen so ungleich verteilt? – Arbeiten Reiche einfach so viel mehr? – Wozu gibt es Kriege? – Wieso verhungern Menschen? – Und … und … und …
Eine Antwort kann man vorwegnehmen: Die Gesetze und Regeln, die in der Wirtschaft zur Anwendung kommen, sind keine Naturgesetze. – Wenn durch Menschen geschaffene, systemische Ursachen, Ungerechtigkeit oder sogar Elend begründen, dann können und müssen wir das ändern, bevor, als ultima Ratio, ein weiterer Krieg das Feld von Unkraut bereinigen soll.

 

 

 


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Die Weltbank: 

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Interview mit dem Schweizer Peter König auf Radio SRF vom 20. Oktober 2008: „Aus dem Innern der Weltbank“, sowie die Doku über John Perkins: „Bekenntnisse  eines Economic Hit Man“.

Der Schweizer Peter König arbeitete während vielen Jahren als Ökonom für die Weltbank in Südamerika, im Nahen Osten und in Afrika. Nun hat er seine Erfahrungen in einem Wirtschafts-Thriller niedergeschrieben, in dem er die Politik der Weltbank in den schwärzesten Farben zeichnet und John Perkins offenbart, im Kontext zum Thema, welche Mittel die USA, in den vergangenen Jahrzehnten einsetzte, um widerspenstige Staatschefs gefügig zu machen. Aber auch Frankreich und Grossbritannien waren nie zimperlich, wenn es um eigene Interessen ging.


SRF: Aus dem Innern der Weltbank | fuereinebesserewelt.info Interview mit Peter König | Wikipedia: Bekenntnisse eines_Economic Hit Man | Youtube: Economic Hit Man – Doku | Wikipedia: John Perkins

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Entwicklungshilfe:

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Der Begriff „Entwicklungshilfe“ sollte eigentlich als „Unwort“ des letzten Jahrhunderts gebrandmarkt werden, weil damit so ziemlich alles mögliche adressiert wurde, oft zutreffend aber manchmal eben auch missbräuchlich.

Dies trifft vor allem auf alle grösseren Infrastruktur-Projekte der Branchen Energie, Wasserversorgung, Verkehrsnetze, Flug- oder Schiffshäfen, Müllverbrennung usw. zu. Diese Investitionen sind einerseits essentiell für ein Land, damit die Hilfe für Entwicklungs-Projekte auch auf fruchtbaren Boden fällt, aber diese Investitionen dürfen nicht dazu führen, dass ein damit begründeter Schuldenberg das Land letztlich in die Knie zwingt.

Genau dies war jedoch, wie die Beispiele im Zusammenhang mit der Weltbank zeigen, in der Vergangenheit der Fall. – Auch ein Kreditgeber ist verantwortlich dafür, dass nur für Projekte, welche die erforderlichen Ansprüche in jeder Hinsicht erfüllen, Gelder zur Verfügung gestellt werden.

Die Risiken der Korruption, Veruntreuung, ungenügender Planung, oder mangelnde Wirtschaftlichkeit, nahm man sehenden Auges in Kauf, mit der Gewissheit, Milliarden-Aufträge für die eigenen Industrien gesichert zu haben und bei Zahlungsunfähigkeit des Kredit beanspruchenden Landes, Rückgriff auf wertvolle Ressourcen zu erhalten.

Durch die nun bestehenden Schulden, wurde die Bonität dieser Länder zusätzlich durch die Rating-Agenturen neu bewertet und herabgestuft. – Neue Kredite, zur Refinanzierung fälliger Verbindlichkeiten, konnten nun nur mit höherer Zinslast erhalten werden; … eine Spirale die sich immer schneller drehte.

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Ungerechte Verteilung – Gründe und fatale Folgen:

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Ganz offensichtlich handelt es sich auch um ein systemisches Problem unseres Geldsystems, das durch den exponentiellen Zinseszins-Effekt (ein integrales Bestandteil der Geldschöpfung durch verzinsliche Kredite), gegeben ist.

Dieser Umstand führte bereits in der Vergangenheit immer wieder zu einem Ungleichgewicht mit katastrophalen Folgen: Börsen-Crash’s, Massenarbeitslosigkeit, Hunger und Kriegen:


Durch die Konzentration des Geldes bei vermögenden Personen, aber auch bei Pensionskassen, steigt die Nachfrage an Anlagemöglichkeiten. Dies treibt einerseits die Aktienkurse nach oben, bis ein vernünftiges Kurs/Gewinn Verhältnis überschritten wird und andererseits wird auf der Suche weiteren Anlagemöglichkeiten auch in Immobilien investiert, was auch hier zu überhöhten Preisen und Blasenbildungen führt.


Um weitere Anlagemöglichkeiten zu generieren, werden Finanzanlagen in „realen Werten“ wiederum als Fonds zusammengefasst und Wertpapiere dafür ausgegeben:


(Bei der Abwicklung / Verwertung der Vermögenswerte, nach dem Immobiliencrash in den USA, wurde festgestellt, dass die Immobilien oft mehrfach zur Absicherung von Krediten oder Wertpapieren eingesetzt wurden)


Lobbyisten fördern staatliche Grossprojekte, wie zB. Olympische Spiele oder Infrastrukturprojekte, sowie Anschaffungen (Militär), damit auch hier Anlagemöglichkeiten entstehen, die zudem noch letztlich durch die Steuerzahler, abgesichert sind oder zur Verwertung von staatlichen Vermögenswerten führen, siehe Griechenland.

Wer selbst im Überfluss lebt, verliert zusehends den Bezug zur Realität. Aus den Schriften von Jean-Jacques Rousseau wird gerne folgender Satz aus  einem Buch von 1782 (also 4 Jahre nach seinem Tod  und nur ein paar Jahre vor der Französischen Revolution von 1789 erschienen ist) zitiert, der auf diesen kompletten Mangel eines Realitätsbezugs hinweist:

(Quelle: Wikiquote.org);  „…eine Prinzessin, der man sagte, dass die Bauern kein Brot hätten (Anm.: und desshalb hungern würden), woraufhin sie antwortete, dann sollten sie doch Brioche (Kuchen, Hefegebäck) essen.“ – (Bekenntnisse, Band VI  Les Confessions, Livre VI)

Die weiteren Folgen sind bekannt: Französische Revolution – Ludwig XVI und Marie Antoinette (Sissi) wurden auf dem Schafott enthauptet, Napoleon Bonaparte führte die französische Armee in mehreren Koalitionskriegen die von 1792 bis 1815 andauern sollten und Europa erschütterten.

Die negativen Effekte des Zinseszinses waren auch schon in der Antike bekannt, weshalb das Gewähren von Darlehen gegen Zinsen auch durch die Gelehrten aller Religionen beklagt oder sogar verboten wurde.

Wären die Zentralbanken staatliche Institutionen, und würden sie 100% der Geldschöpfung selbst durchführen, um den Markt durch zinsfreie Darlehen mit den notwendigen Geldmitteln zu versorgen, dann gäbe es auch keinen Vermögenstransfer von Arbeitenden zu Kapitalgebern.

Gegenwärtig sind in den Produkten ca. 30-50% Zinsen eingepreist, zuzüglich Lohnnebenkosten und Steuern! – Unglaublich, den meisten Bürgern auch nicht bekannt, aber wahr. Auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette, fliest ein Teil des Mehrwertes, in Form von Zinsen, von den Leistenden (Unternehmen und Mitarbeiter) zu den Darlehensgebern, die ihr Kapital in Form von abgesicherten Obligationen, Hypotheken und anderen Darlehen zur Verfügung stellen.

Nicht zu verwechseln ist dieser Umstand mit Kapitalanlagen in Aktien, wodurch der Kapitalgeber zum Miteigentümer eines Unternehmens wird und sowohl am Erfolg wie auch am Risiko partizipiert. – Dagegen ist nichts einzuwenden. Ebenso kann auch ein Einkommen im Millionen-Bereich gerechtfertigt sein, wenn dies durch eigene Leistung erzielt wird.


Einige Wissenschaftler, wie zum Beispiel Prof. Dr. Hans Christoph Binswanger oder Prof. Bernd Senf, haben sich mit dem Thema auseinandergesetzt und belegen mit ihren ausführlichen Publikationen, dass es sich dabei nicht um irgendwelche „Verschwörungstheorien“ handelt, sondern um Facts die man, zu Gunsten einer besseren Welt, auch in der breiteren Öffentlichkeit diskutieren sollte und die in der Politik ganz oben auf die Liste gehören.


Helmut Creutz

helmut-creutz.de | Wikipedia: Helmut Creutz | 30 PROZENT ZINSEN IM BIER ?


Prof. Dr. Hans Christoph Binswanger

Wikipedia: Prof.Dr.Binswanger

Institut für Wirtschaft und Ökologie der Universität St.Gallrn

Money matters! Goethes Faust und das Prinzip der Geldschöpfung

Prof. Dr. Hans Christoph Binswanger über die grundsätzliche Funktionsweise, Schulden und die Krisenanfälligkeit des globalen Wirtschaftssystem


Prof. Dr. Bernd Willfried Senf

YouTube: Bernd Senf: Die griechische Tragödie und das Weltfinanzsystem 

Kreditbedarf, Verschuldung und Enteignung – ein Grundmuster in der Geschichte des Geldes (1998) – PDF

berndsenf.de | Die Problematik des Zinssystems (PDF)

Wikipedia: Bernd Senf

www.berndsenf.de


Prof. Dr. Wilhelm Hankel

Wikipedia: Wilhelm Hankel 

Youtube search: wilhelm+hankel


Ergänzende Informationen und Initiativen:

inwo.de | inwo.de/fairconomy/archiv | Monneta.org | Humane-Wirtschaft 

Die schweizerische Vollgeld Initiative


Unternimm die Zukunft: Götz W. Werner und das Grundeinkommen

„Jedem ein gelingendes Leben ermöglichen. Das ist die primäre und finale Kulturaufgabe unserer Gesellschaft“

Götz Wolfgang Werner ist der Gründer des Unternehmens dm-drogerie marktMit 3149 Filialen und 52.587 Mitarbeitern, davon ungefähr 36.000 in Deutschland, ist dm der größte Drogeriekonzern in Europa (Stand 31. März 2015 | Quelle:Wikipedia)


Die Diskussion über ein bedingungsloses Grundeinkommen erhällt weitere Unterstützung:

Handelszeitung.ch 01.12.2016 | VON CAROLINE FREIGANG

Schweizer Grundeinkommen macht weltweit Furore:

Die Schweiz hat das Grundeinkommen abgelehnt, die Debatte aber wird intensiver. Prominente Köpfe wie Tesla-Gründer Musk stützen die Idee. Das hat auch mit Donald Trumps Sieg bei der US-Wahl zu tun.

Dossier zu Thema: handelszeitung.ch / die Idee eines Grundeinkommens

 

 

 


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Für ein Grundeinkommen, aber nicht bedingungslos:

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1. Ein Grundeinkommen gab es schon früher, nur wurde es anders bezeichnet, und „bedingungslos“ war es nie, aber über lange Zeit eng mit unserem Bürgertum und Gemeinwesen verknüpft.

2.Ein Grundeinkommen ist richtigerweise, eine Rente aus Vermögenswerten die man entweder selbst oder die durch eigene Vorfahren angehäuft wurden.

3.Folglich müssen die entsprechenden Vermögenswerte  zuerst einmal vorhanden sein, davon sind wir jedoch weit entfernt, und die Distanz zu einem derartigen Ziel nimmt weiter zu.

 

Eine Auslegung mit kurzem Rückblick:

Nicht zu verwechseln mit den politischen Gemeinden, verfügten die Bürger- oder Burger-Gemeinden über beträchtliche Vermögenswerte in Form von Ackerland, Weiden und Wäldern, aber auch Immobilien usw.

Mit den Erträgen daraus konnten verschiedene Leistungen (wenn auch eher im kleineren Umfang) zu Gunsten der „Heimat-berechtigten“ Ortsbürger erbracht oder finanziert werden. Stipendien, Armen-Heime / Bürgerheime standen in der Regel aber nur eben den Bürgern offen, die das Bürgerrecht der Gemeinde besassen.

Dies war auch der Grund dafür, dass man für ein Bürgerrecht einer Gemeinde, in die man zugezogen war, bereits vor 100 Jahren 10’000 CHF oder auch mehr bezahlte um sich in das vorhandene Vermögen einzukaufen, wodurch das Bürger-Vermögen sich natürlich auch zusätzlich vermehrte.

Das „Gold-Vreneli“ war dazumal CHF 20,00 wert, und schwankt gegenwärtig, je nach CHF-Kurs, zwischen CHF 220 – 300. Somit würde der Einkauf in das Bürgervermögen, aus heutiger Sicht, mindestens mit 100 – 200 Tausend CHF kosten und bei „vermögenden“ Gemeinden auch das mehrfache.

Dies war wohl mit ein Grund, dass viele Emigranten sich auch nicht einbürgern liessen, dass verdiente Geld konnte man ja auch in der alten Heimat gut investieren.

Mit den Bürgerrechts-Revisionen wurde vielfach das Vermögen der Burgergemeinden in die Kassen der politischen Gemeinden transferiert, was „Nota bene“ eigentlich eine Enteignung war.  Misswirtschaft und Korruption, Verkauf von Immobilien oder Land unter dem Marktwert, überhöhte Forderungen für erbrachte Leistungen oder der Verkauf / die Privatisierung von Infrastruktur-Anlagen, auch auf Kantons-Ebene, liessen diese Vermögenswerte förmlich wegschmelzen.

Mit der Jahrtausendwende ging auch zB das Flughafengelände Zürich-Kloten für einen Spotpreis vom Kanton in eine AG als neue Eigentümerin über.

Die Schweiz ist vermehrt noch zu einem Land der Besitzlosen mutiert. Auch wenn in den letzten Jahren der Anteil von Haus- oder Wohnungs-Eigentümern zugenommen hat, sind in der Regel die meisten mit (zur Zeit noch) günstigen Hypotheken belastet. Die persönliche berufliche Situation und das Einkommen, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen oder das Zinsgefüge können sich ändern, womit der Traum vom Eigenheim zum Alptraum mit Zwangsverwertung und massiven Verwertungs- und weiteren Folgekosten werden könnte. Ebenso können auch die Versicherten, die ihr angespartes Vermögen in der Pensionskasse der 2. Säule belassen haben, nicht mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Rente im Bedarfsfall den Lebensunterhalt wirklich abdeckt.

Als Mieter zahlt man für den Gebrauch eines Objektes, dass mit Mitteln der Pensionskassen-Vermögen gebaut wurde. In Anbetracht dessen, dass die Pensionskassen-Vermögen verzinst werden müssen, ist dieser Umstand nachvollziehbar und somit richtig, … oder?

Singapur bietet seinen Bürgern seit Jahrzehnten ein bedeutend besseres Model an: Die ersten fünf Jahre nach Beginn der Erwerbstätigkeit, werden 20% vom Lohn abgezogen und der Staat legt noch 17% darauf. Das sind 37% der Lohnsumme. Danach kann sich jeder eine Eigentumswohnung kaufen und ist im Alter von 25 Jahren bereits Eigentümer seiner 4 Wände und dies wohlgemerkt …frei von Schulden und Hypotheken! – Man fängt klein an und kauft sich, mit dem Geld das man an Miete wieder einsparte, die nächst-grössere Wohnung.

Singapur ist in diesem Kontext, nicht die Schweiz des fernen Ostens, sondern die bessere Schweiz , im fernen Osten! – Das obligatorische BVG-Modell der Schweiz, ist und war nie etwas Anderes, als eine raffiniert eingefädelte Methode zu Gunsten unserer Finanz-Industrie, um an einen Teil unseres Vermögens zu kommen.

Auf das gleiche Mühlrad wirkt die Eigenmietwert-Besteuerung, damit auch Hausbesitzer die eigentlich über genügend Vermögen verfügen, ihr Haus mit Hypotheken belasten. Die nun zusätzliche Liquidität muss dann natürlich wieder angelegt und verwaltet werden.

Text……….


Alternativen & immaterielle Ressourcen zur Finanzierung:

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01. Kein Gratis-Ticket:

  • Eintritt in die Sozialsysteme zB: nach 5 Jahren
  • Eintrittspreis: nach Einkommen

02. Boden im Besitz, statt Eigentum des Bodens:

  • Grundstück-Steuer nach Angebot & Nachfrage
  • Wer schon länger vor Ort ist erhält einen tieferen Satz
  • Wer viel beansprucht, zahlt auch mehr

03. Keine Vermögenssteuern oder Erbschaftssteuern:

  • Im Ergebnis: weniger Kapitalflucht
  • Grundsatz: Was bereits einmal Versteuert wurde sollte nicht ein weiteres mal versteuert werden.

04. Keine Unternehmens-Gewinn-Steuern:

  • Entlastung der Steuerämter (Kostenreduktion)
  • Entlastet die Unternehmen, da Sie keine Tricks anwenden müssen
  • Transparente Rechnungslegung für die Aktionäre
  • Senkt tendenziell die Preise im Inland
  • Fördert tendenziell den Export ohne Verletzung der WTO-Regel

05. Höhere Progression der Einkommenssteuern:

06.Quellensteuer für alle:

07. Grösserer Anteil der Bundessteuern:

08. Einheitliche Krankenkassenprämien:

09. Kein Koordinations-Abzug im BVG:

10. Geldschöpfung ausschliesslich durch die SNB:

11. Keine Zinsen auf Kredite:

12. Trennbanken-System:

13. Kapitalgewinn-Steuern:

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Die ökonomischen Möglichkeiten verändern sich:

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Die Karten im „Spiel der Spiele“ werden gerade jetzt und zukünftig neu gemischt!

Was mit der Digitalisierung in der Datenverarbeitung und dem Informationsaustausch im World-Wide-Web (Web 1.0) begann, wurde im Web 2.0, durch die Social Media Plattformen, zu einem der wichtigsten Treiber der Wirtschaft.

Mit dem Internet of Things (IoT) eröffnen sich nicht nur neue Möglichkeiten, auch die Rollenverteilung und die Spielregeln werden neu definiert, wobei folgende Trends bereits sichtbar sind:

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Serie-Produktion versus Los-Grösse 1:

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Individualisierte Produkte, die vielleicht wirklich nur 1 Mal produziert werden.


Durch die Automation schwinden die Vorteile von Skalen-Effekten der Massenproduktion gegenüber der Herstellung von individuellen Produkten, und die Herstellungskosten für ein individualisiertes Produkt können tief gehalten werden.


Ein Beispiel dafür ist Harley Davidson: Vor der Umstellung war die Produktions-Durchlaufzeit, für ein entsprechend der Kundenbestellung individualisiertes Motorrad, mindestens 4 Wochen. – Seit der Umstellung kann das selbe Grundmodell in 1200 Varianten bestellt werden und die Produktions-Durchlaufzeit beträgt noch 6 Stunden!

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Forschung und Entwicklung sowie Produktion können voneinander entkoppelt sein:schattenlinie

 

Ein Beispiel dafür ist die in den USA ansässige Firma LocalMotors die ein komplettes System entwickelt hat, mit dem auch ein Kleinunternehmen selbständig und sehr effizient verschiedenste Typen von Fahrzeugen herstellen kann. Dazu werden die Daten heruntergeladen und vor Ort, wo das Fahrzeug auch in Verkehr gesetzt wird, mit 3D-Druckern hergestellt und in ca.2 Stunden zusammengebaut. (siehe in unserem Beitrag: Mobilität)


Dies bedeutet, dass die Zulieferer nicht mehr an einzelne grosse Endmontage-Werke der Automobil-Industrie anliefern: Entweder werden Komponenten an verschiedenste kleinere Unternehmen ausgeliefert oder die Daten werden in ihre Produktionsanlage, wie zB. 3D-Drucker, gesendet.


Open-Source wird sich analog zur Software-Industrie durchsetzen: Der Unternehmer Elon Musk hat diesen Schritt bereits vollzogen und die technischen Unterlagen des Tesla, für den Nachbau unter „Open-Source-Lizenz“, ins Netz gestellt. Dafür gibt es triftige Gründe:


Für grosse, multinationale Anbieter birgt der Absatz von Produkten zunehmend auch unüberschaubare Risiken, wie das Beispiel von VW zeigt. Produkthaftung, Schadenersatz-Forderungen, Bussen, Protektionistische Massnahmen usw.


Der Markt für viele Produkte bewegt sich zunehmend, getrieben durch die unterschiedlichsten Kundenbedürfnisse und die technischen Möglichkeiten, von einem Anbieter-Markt zu einem Kunden-Markt. – Crowdsourcing ermöglicht Lösungen die näher beim Kunden sind und senkt die Kosten.


Für Elon Musk ist der Tesla ein taktisches Mittel zum Zweck: Seine Vision beinhaltet zwei klare strategische Ziele: Nr.1 als Anbieter von Batterien für die Fahrzeugindustrie und Nr.1 als Anbieter / Betreiber eines weltweiten Netzes von Ladestationen, das zusätzlich wieder strategisch die Basis für weitere Visionen darstellt: Tankstellenshops, Internet, Werbung und weitere Dienstleistungen.


Das Beispiel von Elon Musk mit Tesla zeigt, in welche Richtung sich die Geschäfts-Modelle verschiedener Konzerne verändern könnten und dürfte als „Blaupause“ auch für kleinere Unternehmen, ein Beispiel für strategisches Denken und Handeln sein.

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Neue Marktchancen für Designer und Manufakturen:schattenlinie

 

Durch die neuen Möglichkeiten des „Internet of Things (IoT)“ und der dadurch ausgelösten „4.industriellen Revolution“ werden nicht Arbeitsplätze vernichtet, sondern verschoben und neu konzipiert: Aus der Massenproduktion in kleinere Manufakturen und/oder in die Selbstständigkeit sowie von Billig-Lohn-Ländern zurück in Länder wo die Produkte durch die Konsumenten auch gekauft werden.


Gleichzeitig eröffnen sich auch für Märkte in Ländern der sogenannten 3.Welt und in Schwellen-Ländern, neue Perspektiven, da sich ihnen nun Möglichkeiten eröffnen, unter Lizenz, Produkte für den eigenen Markt zu produzieren, die bisher, als Importprodukte, unerschwinglich waren, und nun, innerhalb der kostengünstigeren Rahmenbedingungen des eigenen Landes, kann die potentielle Nachfrage, der Kaufkraft entsprechend, auch bedient werden.


Dies fördert die wirtschaftliche Entwicklung dieser Länder nachhaltiger, als eine Massenproduktion mit den vielfältigen negativen ökologischen und sozialen Folgen, die nur auf den Export ausgelegt ist. – Höhere Wertschöpfung verbleibt im eigenen Land und höherwertige Berufe können erlernt und ausgeübt werden.


Für die Inhaber von Patentrechten, bedeutet dies, dass sie die Lizenzen zu individuellen, mit an die Kaufkraft dieser Länder angepassten Preisen vergeben, was ja von der Pharma Industrie nun auch schon seit einigen Jahren vorgelebt wird. Durch die Vergabe der Lizenzen erzielen sie auch zusätzliche Kostendeckungsbeiträge und können so auch neue Märkte aufbauen.


Sicherheitslösungen, wie zB. von U-NICA, können in diesem Kontext gegen Raubkopien oder Lizenzverletzungen eingesetzt werden: (U-NICA ist eine High-Tech Unternehmensgruppe und führender Anbieter von inno­vativen und gesamtheitlichen Sicherheitslösungen im Bereich des Produkte- und Markenschutzes. Am Hauptsitz in Malans, Graubünden werden auf der Basis eines breiten Technologieportfolios bestehend aus chemischen, physikalischen, optischen und digitalen Sicherheitsmerkmalen anspruchsvolle Systemlösungen für die unterschiedlichsten Branchen vermarktet, entwickelt, konzipiert und implementiert)

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Ein Weg entsteht, indem man ihn geht!

Kann man nicht… – dann will man nicht! also: Runter mit den Bergen, freie Sicht zum Meer … und auf zu neuen Ufern!

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 Querdenker und Zeitgeist Oliver Fiechter:

In der Ökonomie 1.0 geht es um die ­Befriedigung unserer Basisbedürfnisse, um unser Überleben. In der Ökonomie 2.0 um materiellen Wohlstand, wir wollen unseren Lebensstandard verbessern und konsumieren. In der Ökonomie 3.0 befriedigen wir verstärkt unsere emotionalen Bedürfnisse, die Lebensqualität wird wichtiger, Besitz empfinden wir zunehmend als lästig. Wir wollen frei und selbstbestimmt leben und tauschen lieber, statt zu besitzen.

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SI Online / Style / 04.09.2013

Zeitgeist Oliver Fiechter

Unternehmer OLIVER FIECHTER, 41, schrieb ein Buch mit dem Titel «Die Wirtschaft sind wir!». In der Ökonomie 3.0 geht es unter ­anderem um die Bewältigung des materiellen Überflusses.


NZZ Libro – Buchrezenzion:

Aufstieg der digitalen Stammesgesellschaft

Oliver Fiechter, Philipp Löpfe | Erschaunungsdatum: 12.09.2016


SRF 12.09.2016 von Christoph Keller

Macht Arbeit bald wieder glücklich?


DIE WIRTSCHAFT SIND WIR!


moneycab – 4. 11. 2016

Das Unternehmen Choba Choba aus Bern ist zum ersten UBS Social Innovator der Schweiz gewählt worden.


02.07.2014 Watson von Philipp Löpfe

Vom Saulus zum Paulus: Zwei Männer gründen eine neue Ratingagentur


Wikipedia / Ökonomie 3.0

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Ökonomie | Seite 2: Nachhaltige Hilfe zur Entwicklung der 2. und 3. Welt.

 

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