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Ökonomie | Seite 2:

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Global denken und lokal handeln:

Wer unsere Ökonomie verstehen will, sollte auch über die globalen Zusammenhänge informiert sein. Nur so ist es möglich, erfolgreiche Visionen für die Zukunft zu entwickeln.

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Chinas Wirtschaftsstrategie:

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File:GDP of China in RMB.svgSeit der Staatsgründung der Volksrepublik China, am 1.Oktober 1949, bis zum Beginn der Staatsführung unter Deng Xiaoping, 1979, durchlebte China eine Zeit der Entbehrungen und Hungersnöte mit bis zu 30 Millionen Opfern.

In nur 30 Jahren, hat die chinesische Wirtschaft eine Entwicklung vom einfachen Entwicklungsland zur leistungsstärksten industriellen Nation vollzogen. Diese Transformation zur kostengünstigen Werkbank der Welt, hat den Menschen alles abverlangt und auch die Umwelt schwer belastet.

Mit der Stabsübergabe, nach dem 18. Parteikongress im März 2013, an die 5.Führungsgeneration, um Xi Jinping (* 1953) als Generalsekretär und Staatspräsident und Li Keqiang als Premier, wurde eine erneute wesentliche Transformation der Wirtschaft, und auch eine Erweiterung der Bürgerrechte eingeleitet:

Einerseits

Entgegen aller Unkenrufe der westlichen Plappermedien und weiterer „Experten“ bleibt die Verwirklichung des Kommunismus, weiterhin das angestrebte Staatsziel.

 

Die Länder der 2. und 3. Welt brauchen keine „Entwicklungs-Hilfe“ die mit Krediten finanziert wird, sondern partnerschaftliche Projekte, für den Aufbau einer Infastruktur: Entgegen der westlichen Propaganda in den Medien und auch vieler NGO’s, ist China das einzige Land, welches entsprechende Lösungen für diese Länder anbietet.

Mit der New Development Bank (NDB) der BRICS Staaten sowie der Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB), als Alternativen zu den bereits existierenden Institutionen Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) (engl. International Monetary Fund, IMF), hat China sehr erfolgreich zwei Institutionen initiiert, die für die entsprechenden Finanzierungen mit an Bord sind.

(im Gegensatz zu Weltbank und IWF, in denen die USA faktisch die Entscheidungshoheit für sich beanspruchen, gilt bei diesen neuen Institutionen das Prinzip von einer Stimme pro Land, obwohl China die Hauptlast trägt)

Mehrere Grossprojekte, nicht nur die neue Seidenstrasse in Zentralasien, sondern auch weitere Schienen-Projekte, in Afrika und Südamerika, werden durch China erstellt. Planung, Finanzierung oder Investitions- Betriebs- und Geschäfts-Risiko werden mehrheitlich durch China getragen.

 

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Yin & Yang

Konfuzianische Philosophie und die 36 Strategeme der chinesischen Kriegskunst

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Die Länder, in denen die Projekte realisiert werden, müssen sich nicht über ihre Verhältnisse verschulden und erhalten eine hochwertige und schlüsselfertige Lösung, die als Fundament zur weiteren Entwicklung ihres Landes dient. Selbstverständlich sind die Projekte auch im Interesse Chinas, weil seine Unternehmen die Aufträge umsetzen können, oder an der Nutzung beteiligt sind usw. – Es wird jedoch immer eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten angestrebt.

(Diese positiven Erfahrungen wurden durchwegs auch nach Übernahmen von Schweizer KMU’s durch Chinesische Firmen gemacht)


Yin & YangWin-Win-StrategieKonfuzius | Zitate | 36 Strategeme


 

Wo gehobelt wird, fallen natürlich auch Späne: aber man sollte auch immer mit gleichen Ellen messen!

Auch bei uns in der Schweiz, und durch Schweizer Unternehmen, wurden in der Vergangenheit so manche Umweltsünden begangen und mangelnde Schutz-Massnahmen führten zu mehreren Katastrophen: Schweizerhalle | Deponie Kölliken | Lonza Quecksilber | Reaktor-Unfall Lucens | Flugunfälle | Eisenbahn-Unfälle | Seveso | Gotthard-Tunnelbrand | AsbestMattmark-Tragödie |

Um die Situation zur Umwelt in China zu beurteilen, könnte man zum Beispiel alle Vorfälle in der Schweiz mit dem Faktor 160 hochrechnen und dabei berücksichtigen, dass Chinas Industrialisierung in nur 30 Jahren das nachgeholt hat, wofür wir etwa 120 Jahre Zeit hatten.

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Eine relativ ausgewogene 7-teilige Dokumentation über China, wurde für das Schulfernsehen 2015 vom Schweizer Fernsehen von der ARD übernommen und ausgestrahlt:


chinaChina: Eine bewegte Geschichte (1/7)

China: Ökologie und Wirtschaft (2/7)

China: Literatur und Film (3/7)

China: Eine neue Generation (4/7)

China: Arm und Reich (5/7)

China: Volk und Staat (6/7)

China: Die Supermacht (7/7)

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Fallstudie zu Nigeria:

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Am Beispiel von Nigeria, mit über 180 Millionen Einwohnern (2015), das mit Abstand bevölkerungsreichste Land Afrikas, kann man die Facts klar festmachen: Über Jahrzehnte wurden die immensen Erdöl-Reserven des Landes ausgebeutet, die Natur zu Lande und im Meer verseucht und damit die Grundlage für die Ernährung der Menschen vernichtet: Google-Nigeria-Shell


In die Infrastruktur oder Schul- und Ausbildungs-Möglichkeiten für die Bevölkerung wurde so gut wie Nichts investiert. Im muslimischen und strukturschwachen Norden sind noch gut 80% in der Landwirtschaft tätig und dennoch müssen Lebensmittel importiert werden. Grosse Teile der Bevölkerung leben von weniger als 1$ pro Tag, haben keinen Zugang zu sauberem Wasser oder Elektrizität. Islamistische Gruppen wie Boko Haram, treiben ihr Unwesen und die Korruption ist immer noch weit verbreitet.


Seit dem Demokratisierungs-Prozess von 1998, wurden, in der politischen Kultur, grössere erkennbare Fortschritte erzielt, die seit der Wahl von Umaru Yar’Adua (* 16. August 1951 in Katsina; † 5. Mai 2010 in Abuja) im Jahr 2007, zum Staatspräsidenten und den weiteren Präsidentschaftswahlen, bestätigt sind.


Mit den 3505 km Schienennetz, dass zudem grösstenteils völlig marode war, ist die Dichte bei einer Landfläche von 923.768 Km2, rund 33,5 mal geringer als in der Schweiz oder anders ausgedrückt wäre dies auf die Schweiz bezogen, wie wenn wir nur 3% unseres Schienennetzes hätten und dazu noch marode Trassees sowie altes Rollmaterial.


All diese negativen Umstände sind natürlich der Korruption früherer Regierungen geschuldet, aber dazu braucht es ja auch immer noch einen Korrumpierer.

Der Ausbau eines leistungsfähigen Schienennetzes war und ist deshalb eine der wichtigsten Aufgaben für Nigeria, sowohl für den Transport von Gütern, damit sich eine Industrie und der Binnenmarkt entwickeln kann, sowie für den Personentransport, damit das Land auch kulturell zusammenwächst, sowie der Zugang zu Bildung und weiteren staatlichen Einrichtungen ermöglicht wird.

Mit dem Bau der neuen Verbindung von der 10 Millionen Metropole Lagos im Südwesten nach Kaduna im Norden soll die Strecke für die Fahrgäste in weniger als einer Stunde bewältigt werden können.

Ebenso hat die CRCC (China Railway Construction Corporation) den Zuschlag für den Bau einer 1400 Kilometer langen Strecke, entlang der Antlantikküste, von Lagos im Südwesten bis nach Calabar im Südosten des Landes, an der Grenze zu Kamerun, erhalten: Allein bei diesem Projekt sollen während der Bauzeit etwa 200’000 Arbeiter beschäftigt sein und für den Betrieb der Bahn werden anschliessend, für gut 30’000 Mitarbeiter, hochwertige Arbeitsplätze entstehen.


Nachrichtenexpress, 01.02.2016, Infrastrukturprojekte in Afrika

Nigeria: Erster Schnellzug ab März 2016 einsatzbereit

Im März soll die erste TGV-Strecke Nigerias eingeweiht werden.


NB: Wer die Artikel, die etwa 2 Jahre zuvor, im Handelsblatt und von n-tv dazu erschienen sind, kann erkennen, dass im Falle von Mexiko, die bereits unterzeichneten Verträge durch die Mexikanische Regierung gebrochen wurden und der Auftrag an Siemens vergeben wurde: ein Schelm wer hier Korruption vermutet!

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 Mögliche Marktchancen:

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Handel, Produktion

Die Potentiale, afrikanischer Märkte, werden von hiesigen Unternehmen oft noch unterschätzt oder gar nicht wahrgenommen. Das St.Galler Textilunternehmen Okutex, erwirtschaftet mit seinen 10 Mitarbeitern rund 80% seines Umsatzes, von 10-12 Millionen Franken, in westafrikanischen Ländern wie Nigeria und Senegal.


ECO – Das Wirtschaftsmagazin | 03.02.2014

St. Galler Stickereien für afrikanische Kleider

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Ein Weg entsteht, indem man ihn geht!

Kann man nicht… – dann will man nicht! also: Runter mit den Bergen, freie Sicht zum Meer … und auf zu neuen Ufern!

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Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Schweiz:

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Hier finden Sie ausgewählte Themen der modernen schweizerischen Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts – aufbereitet in sechs Lektionen mit Bildquellen, Links und der Darstellung des aktuellen Forschungsstandes. Und mit Bezug auf die Module “Methoden” und “Historische Statistik Online”.

Die Website ist leider nicht mehr verfügbar: http://www.eso.uzh.ch/modul2.html

Im Web-Archiv sind noch folgende Seiten (zumeist ohne Graphiken) nachlesbar: Entwicklung der Schweiz 1850-2000EinleitungDemographischer WandelVon Epochen, Wellen und ZyklenEntwicklung der Schweiz 1850-2000ZusammenfassungLiteratur-Verzeichnis

 

 

Wir sind überzeugt, dass Entwicklungszusammenarbeit mit dem Bewusstsein für die Vergangenheit und dem Verständnis für Zusammenhänge verbunden ist. Deshalb arbeitet Cooperaxion entlang der historischen Routen des so genannten Dreieckhandels.

Die Schweiz war weder Seefahrer- nation, noch Kolonialmacht und trotzdem war sie vollständig in das koloniale Beziehungsnetz ein- gebunden. Auch in Winterthur entwickelte sich im Windschatten europäischer Grossmächte eine florierende Wirtschaft – gestützt auf den Handel mit Baumwolle und Kolonialwaren.

http://www.cooperaxion.org/ 

 

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