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IoT am WEF 2016:

«Da kommt ein Tsunami auf uns zu» sagte WEF-Gründer Klaus Schwab in einem Interview, dass er dem Schweizer Fernsehen anlässlich des WEFs 2016 gab: zum Interview>

Die 4. Industrielle Revolution ist eine Realität der sich niemand entziehen kann, und die schneller voranschreitet als es durch die Öffentlichkeit bis jetzt wahrgenommen wurde. Deshalb war das Thema rund um Industrie 4.0 / Internet of Things (IoT) auch das Hauptthema des WEFs 2016.


Ausrufezeichen-01IoT ist absolute Chef-Sache und kann nicht auf irgend eine Ebene weiter unten delegiert werden! – Ein Artikel von McKinsey, in der Oneline Ausgabe des Handelsblattes, behandelt dieses Thema:  Wie werden Unternehmen fit für die Digitalisierung?

Verpasste Chancen der letzten Dekade:

Umsatz-Brack

Es gibt mehr als genug Beispiele von Unternehmern, die um die Jahrtausend-Wende, völlig überzeugt waren, dass ihre Produkte und Dienstleistungen nie über eine Web-Plattform erfolgreich vermarktet würden, alsdann viel zu spät reagierten um doch noch auf den fahrenden Zug aufzuspringen; und heute, nur etwas mehr als 10 Jahre danach, stehen sie mit dem Rücken zur Wand da, wenn sie nicht bereits aus dem Markt verdrängt wurden.

Selbst wenn sich einzelne Unternehmen bis jetzt weiter in der Gewinnzone bewegen, so muss doch jeder eingestehen, dass Andere die Chancen richtig erkannt und teilweise auch unglaublich erfolgreich umgesetzt haben.

 

Die Graphik zeigt, als Beispiel, die (geschätzte) Umsatz-Entwicklung der Competec – Grouppe (Brack), die durchaus auch in einem hart umkämpften Markt wachsen konnte – Media Markt, Interdiscount, mElectronic usw. waren ja auch schon da.

 

Warum Sie jetzt mit IoT starten sollten:

IoT greift weit tiefer in die Geschäfts-Prozesse ein, als Sie sich jetzt vermutlich noch vorstellen können. Ebenso wird sich die Situation im Markt umfassend verändern.

Graphik-IoT-ProjektmanagementSelbst Unternehmen aus der IT-Branche, mit umfangreicher Expertise in Beziehung zur Programmierung von IoT Anwendungen sind davon nicht ausgenommen, weil erfolgreiche Konzepte nur interdisziplinär entwickelt und umgesetzt werden können.

Damit ein IoT-Projekt nicht einfach zu einem „nice to have“ – Projekt ausartet, sondern eine echte strategische Erfolgsposition wird, sind die Anforderungen an das Projektmanagement etwas anders gelagert als bei einem Webshop oder einer Homepage. Ein vertieftes Verständnis der Prozesse in der jeweiligen Branche und eine Analyse der endogenen Wertschöpfungs-Potentiale sind Voraussetzung für einen letztlich in Franken und Rappen messbaren Erfolg.

Auf den Punkt gebracht: das Thema ist komplex und da es keinen „bequemen Umweg“ gibt sollte man sich möglichst früh mit dem Thema befassen, damit der Zeitfaktor nicht zum Alptraum wird.


Mit 5 Schritten zum Ziel:

Phase 1:

Eine Standortbestimmung ist der erste Schritt um Klarheit zu erlangen, wie Ihr Unternehmen aufgestellt ist und wo Potentiale für erfolgversprechende IoT – Lösungen am ehesten vorhanden sind. Ein unabhängiger Intermediär kann Sie dabei effizient unterstützen, indem er anhand von Checklisten ein erstes Profil erstellt, allfällige Informations – Defizite offen legt oder als Sparring Partner unkonventionelle Fragen thematisiert.

Phase 2:

Als zweiten Schritt empfehlen wir Ihnen die Durchführung eines ausführlichen Audits, unter Einbezug von ausgewiesenen Fachspezialisten, mit anschliessender Analyse wobei auch bestehende Betriebskennzahlen und Vergleichswerte (Benchmark) darin einbezogen werden.

Erste Konzepte und Empfehlungen sowie Business Pläne bieten Ihnen eine solide Basis um Ihre strategischen Entscheidungen zu treffen.

Phase 3:

Im Rahmen eines Vorprojektes, werden die einzelnen Aspekte einer gründlichen Validierung unterzogen: Vor Ort werden einzelne Hardware – Komponenten geprüft und verschiedene Prozesse 1:1 durchgeführt. Anpassungen werden vorgenommen, verbindliche Offerten eingeholt und der entsprechende Business Plan wird ebenfalls noch einmal überprüft.

Phase 4:

Das Projekt wird umgesetzt und nach erfolgreicher Abnahme wird das Roll-Out eingeleitet.

Phase 5:

Ihr IoT Projekt ist nun in der realen Welt angekommen und wird wie jedes „IoT-Baby“ für die ersten Schritte durch das Team von internen Coaches und weiteren externen Fachleuten, mit Erfahrung aus der Praxis, vor Ort begleitet.

Wer zuerst kommt, der malt zuerst! – Dieser Grundsatz gilt auch hier, das bedeutet nicht, dass Sie gleich zu Beginn mit der ganz grossen Kelle anrichten sollten, sondern auch mit kleinen Schritten das Ziel sicher erreichen.

Mehr zum Thema Projektmanagement für IoT-Solutions finden Sie hier>

 

Bereits vorbereitet ist die Software- & Elektronik-Industrie:

(Fast täglich kommen neue Hard- & Software Produkte hinzu, die Listen werden periodisch nachgeführt, können aber nie das gesamte Spektrum abbilden)

Anbieter von Hard- und Software für IoT / Bluetooth 4.0 / Beacons / RFID Chips / Sensoren

Bezugsquellen für Komponenten / Elektronik / Materialien

 

Wegelagerer & Raubritter:

Selbstverständlich ist es gerade jetzt zu Beginn dieser wirklich neuen Technologien rund um IoT auch so, dass  sehr viel Mist verbreitet wird, teils durch einzelne Medien (Fachmedien davon ausgenommen) – die immer nach einer „Sensation“ gieren aber auch auf Grund von Partikular – Interressen sowohl von Seiten der Werbebranche aber auch teilweise durch Unternehmen aus der IT – Industrie, die hier natürlich zu Recht auch grosse Gewinnchancen sehen.shopkick-versus-fair-play

Verschiedene Akteure (Facebook, Google, Shopkick usw.) versuchen sich natürlich auch wieder als „Umsatzmittler“ ins Spiel zu bringen, anfangs vielleicht zu günstigen Konditionen, um dann später wieder kräftig abzusahnen. Wie dreist und agressiv zum Beispiel das US – Unternehmen Shopkick dabei vorgeht, zeigt ein lesenswerter Artikel, ebenfalls vom Handelsblatt:

Artikel: Ärger im Bonusparadies

Oft wird das IoT einfach als eine neue Form des Internets wahrgenommen:

Auch wenn einige Technologien bereits viel früher, im „traditionellen“ Internet eingesetzt wurden, ist der Ansatz im IoT, gegenüber dem Internet um 180° auf den Kopf gestellt.

Verkürzt dargestellt, bietet das IoT vor allem einen Kontext-bezogenen Ansatz, der (je nach Kausalität) zu individuellen Ergebnissen führt. – Die Elemente dieses Kontextes sind Entitäten aber auch situative Faktoren.

Je nach Anforderung wird dazu eine Request-/Response (?) oder Publish/Subscribe (?) -Architektur eingesetzt und die Daten-Übertragung erfolgt auf der Basis von verschiedensten Protokollen und über technologisch unterschiedlichste Netzwerke, die mehrheitlich auch gar nicht Bestandteil des Internets sind. – mehr darüber auch auf der Seite: IOT Kommunikation: Teil 2.

Das Internet of Things (IoT) kann als sehr dynamisch betrachtet werden, während dem das klassische Internet eher eine statische Rolle einnimmt.

Alle Faktoren richtig einzuordnen, die Mechanik zu verstehen und das Ganze für verschiedenste Prozesse nutzbar zu erschliessen, ist eine nicht zu unterschätzende Herausforderung und kann nur durch intermediäre Zusammenarbeit gelöst werden.

Welche Möglichkeiten sich durch den Kontext-bezogenen Ansatz ergeben, wird zB. durch unsere „White Papers“ mit verschiedensten Anwendungs-Beispielen ersichtlich:  Übersicht / White Papers / Anwendungsbeispiele

IoT & CRM im Retailhandel:

Während es im klassischen Internet nicht direkt von Belang ist, wo sich die Produkte oder die Kunden befinden, ist es grundsätzlich so, dass für das „Internet der Dinge“ – (IoT) Kunden und Produkte / Dienstleistungen gleichzeitig und relativ nah zueinander präsent sein müssen. Durch das überschreiten einzelner Triggerpunkte, wird jeweils ein Skript ausgelöst um zB. den Content in der Kundenapp zu aktualisieren, eine Push-Nachricht zu senden oder eine auf den Kunden zugeschnittene Präsentation auf einem Bildschirm bei der Produkteauslage oder im Schaufenster zu starten. – Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt.


Der-glaeserne-Kunde

Traditionelle Business Cases dominieren immer noch in den Konzepten:

Einzelne Marketer versuchen längst verstaubte Konzepte zu satten Beratungshonoraren, mit neuem IoT-Kleid aufgepeppt, an den Mann / Frau zu bringen. – Natürlich ist es nicht falsch, wenn man die traditionellen „Wekzeuge“ aus dem Marketing-Mix auch in die neuen Konzepte, im Rahmen von IoT – Lösungen, integriert; aber vieles kommt dann doch recht einfältig daher, auch wenn man es schön neu verpackt!

Eine Produkt-Information bleibt eine Produkt-Information, ob man sie nun mündlich, als Prospekt gedruckt oder in digitaler Form im Webshop oder in einer App anbietet.

Zu recht stellt sich dann aber auch wieder die Frage, welche Vorteile IoT für den Retailer und für die Kunden den nun erzeugt:

Tatsächlich können erstens die klassischen Werkzeuge aus dem Sales-Marketing sehr effizient (und zu bedeutend tieferen Kosten) eingesetzt werden und gleichzeitig kann auch der Erfolg eindeutig zugeordnet und somit gemessen werden.

Werden die Möglichkeiten von Proximity – Marketing richtig genutzt, dann erfahren Sie als Retailer nicht nur mehr über die „Customer Journey“; sondern geben ihren Kunden auch die Freiheit selbst zu entscheiden welche Informationen für sie individuell wichtig sind.

In diesem Kontext ist es natürlich entscheidend, dass keine personalisierte Informationen über die Kunden weitergegeben werden und der Datenschutz absolute Priorität geniesst.

Richtig spannend wird es aber erst, wenn Sie ihr Geschäftsmodell unter dem Aspekt von IoT „neu überdenken“.

White Papers / IoT – Anwendungsbeispiele:

Anhand unserer „White Papers“ zu verschiedensten Anwendungsmöglichkeiten und auch unterschiedlichen Branchen, können Sie einen Einblick in die Möglichkeiten von IoT erhalten, wobei bewusst auf keine technischen Einzelheiten eingegangen wird, weil der Fokus auf die Problemstellung und die Lösung dazu gerichtet ist:

Übersicht / White Papers / Anwendungsbeispiele