Umweltarena-Spreitenbach

Die aktuellen technischen Entwicklungen können sich sehen lassen, leider werden die Möglichkeiten noch viel zu selten umgesetzt:

Gefordert ist ein nachhaltigerer Umgang mit den verfügbaren Ressourcen

Auch wenn sich schon längst abzeichnet, dass die Energieversorgung durch Atom-Kraftwerke zumindest in einem finanziellen Fiasko enden wird, wenn nicht noch Schlimmeres eintrifft, blockieren immer noch etliche Zeitgenossen eine ökologisch ausgewogene Energie-Politik, zugunsten fragwürdiger Partikular-Interessen.

Die Industrie hat die Zeichen der Zeit eigentlich längst erkannt, auch wenn immer noch versucht wird das Austritts-Szenario, wegen ungedeckter Kosten-Folgen, in die fernere Zukunft zu verschieben. – Vogel-Strauss Politik nennt man das im Volksmund.

Tatsächlich benötigen die Stromkonzerne einen finanziell weicheren Übergang, damit sie nicht ins Trudeln geraten, und so wurden auch bereits erste Stimmen vernommen, die eine Übernahme / Verstaatlichung der Atomkraftwerke durch die Eidgenossenschaft fordern, um die ungedeckten Kosten auf die Allgemeinheit zu überwälzen.

 

Visionäre Macher sind am Zug:

Einer wie Walter Schmid, der sich durch die Entwicklung der Kompogas – Anlage, die Umweltarena und jetzt mit dem weltweit ersten Energie-autarken Mehrfamilienhaus, mehr als verdient gemacht hat, zeigt, dass es geht, wenn der Wille zur Umsetzung und das Know-how und natürlich auch das Kapital dazu da sind.

 

Welche Bedingungen erfüllt ein smartes Haus?

Energetisch:

  • Autarke Energiegewinnung durch die Nutzung natürlicher Ressourcen
  • Effiziente Speicherung der Energie
  • Schonender, effizienter Verbrauch von Energie

Bautechnisch: (Siehe auch: Industries 4.0 / Bauindustrie)

  • Planung mit Anwendung von Building Information Modeling (BIM)
  • Effizienter Einsatz der Ressourcen, durch die Anwendung von BIM
  • Rezyklierbarkeit aller verbauten Teile durch die Anwendung von BIM

 

 

Dies sind die grundlegenden Anforderungen, bei denen auch schon „Elemente“ wie Sensoren und Steuerungen oder RFID und Bluetooth Technologien zur Anwendung kommen, wobei weitere Applikationen des sogenannten „Internet of Things“ die Bewohner des Hauses aktiv unterstützen können, um den Verbrauch weiter zu Reduzieren und den Komfort zu steigern:

  • Automatisierte Regelung der Beleuchtung
  • Ein- und ausschalten von Geräten nach definierten Regeln
  • Messen des individuellen Stromverbrauchs von jedem Gerät, Toaster, Staubsauger, Drucker etc.
  • Sicherheitslösungen, Einbruchschutz, Home-Management mit Fernzugriff bei Abwesenheit
  • Audio / WLAN / Unterstützung für altersgerechtes Wohnen

 

 

Smart City | Smart Energy | Industries 4.0 | IoT Web

 

Am 23.05.2015 wurde das neue Forschungszentrum feierlich eingeweiht:

Neuer Forschungsstandort in Dübendorf

EMPA: Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt

EAWAG: Eidg. Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung & Gewässerschutz

 

NEST-Gebäude

NEST..Gemeinsam an der Zukunft bauen:

NEST beschleunigt den Innovationsprozess im Gebäudebereich. Im modularen Forschungs- und Innovationsgebäude der Empa und Eawag werden neue Technologien, Materialien und Systeme unter realen Bedingungen getestet, erforscht, weiterentwickelt und validiert.

Die enge Kooperation mit Partnern aus Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Hand führt dazu, dass innovative Bau- und Energietechnologien schneller auf den Markt kommen.

(Quelle: EMPA / EAWAG – Nest)

 

Projektseite: NEST – «Next Evolution in Sustainable Building Technologies»

 

Umfangreicher Artikel mit Videos zur Einweihung vom 23.05.2015: bluewin.ch…


NEST Erwiterung mit neuem Modul:

 

29.06.2017 | ETH COMMUNICATION Das neue NEST-Unit «DFAB HOUSE»

Bauen mit Robotern und 3D-Druckern

Auf dem NEST Gebäude der Empa und Eawag in Dübendorf bauen acht Professuren der ETH Zürich gemeinsam mit Wirtschaftspartnern das dreigeschossige DFAB HOUSE. Es handelt sich um das weltweit erste Haus, das weitgehend mit digitalen Prozessen entworfen, geplant und auch gebaut wird.

 

 

Das Haus der Zukunft ist bereits gebaut:

17.11.2015 srf-aktuel

Haus der Zukunft

In der Zürcher Gemeinde Brütten wird das – laut Bauherren – erste energieautarke Mehrfamilienhaus der Welt gebaut. Spezielle Solarmodule und ein ausgeklügeltes Speichersystem machen möglich, dass das Haus ohne Anschluss ans öffentliche Stromnetz auskommt. Hinter der Idee steckt der Bauunternehmer und Kompogas-Pionier Walter Schmid.

Schweizer Radio & Fernsehen / schweiz-aktuell / haus-der-zukunft 1. Teil | 2.Teil | 3. Teil |

Siehe auch: Walter Schmid Umweltarena

Geplant wurde das Haus durch die René Schmid Architekten:

reneschmid.ch / erstes-energie-autarkes-mehrfamilienhaus-bruetten

Artikel zur Energieeffizienz:

hausinfo.ch / zukunftstrends-energieeffizient

 

Dass man bei einem Energie-autarken Haus keine Komfort-Einbussen hinnehmen muss, beweist der gewiefte Unternehmer Walter Schmid auf eindrückliche Weise mit seinem Mehrfamilienhaus, das keine Wünsche offen lässt.

Bild:  René Schmid Architekten / Innenansicht Wohnen / Essen:

energie-autarkes-haus

 Bild / Source: reneschmid.ch / energie-autarkes-mehrfamilienhaus-bruetten

 

 

Das Holzhaus Konzept der Firma KAMPA:

 

Acht Geschosse, komplett aus Holz errichtet, ganzjährig klimatisiert mit einem Eis-Energie-Speichersystem. So präsentiert sich das K8 – Firmenzentrale und Bauinnovationszentrum des exklusiven Fertighausherstellers Kampa in Aalen-Waldhausen: kampa.de

Detaillierte Planung mit BIM, hochwertige Werkstoffe aus nachhaltigen Ressourcen, durch CNC-Fertigung passgenau zu vorgefertigten Bau-Elementen mit ausgezeichneter Energie-Bilanz verarbeitet, da bereits ein hoher Anteil der Rohstoffe durch die „Energie der Sonne“ erzeugt wurde und für die Heizung und das Warmwasser eine Eisspeicher-Anlage von Viessmann installiert ist, wobei der noch zusätzlich benötigte Strom, für den Betrieb und die Wärmepumpen, ebenfalls mit Hilfe von Solarkollektoren selbst erzeugt wird.

 

Ergänzender Filmbeitrag aus dem Jahr 2006, und immer noch sehenswert:

Youtube: Holz in Hochform – Dokumentation von NZZ Format

 

Heizen mit latenter Energie aus Eis:

 

Die größte Eisspeicheranlage der Wohnungswirtschaft arbeitet in Hamburg-Harburg. Der Eisenbahnbauverein Harburg e.G. heizt seit 2014 544 Wohnungen – über 26 Gebäude verteilt, mit einem innovativen Konzept von Bernd Schwarzfeld. bze-oekoplan.de

Kristallisationswärme wird frei, wenn zB. Wasser durch das Gefrieren seinen Aggregatszustand von flüssig auf fest verändert. Dieses Prinzip war bereits seit über 100 Jahren bekannt, nur konnte es technisch nicht genutzt werden, da die Zisternen durch die Ausdehnung des Eises barsten. Mit einer zündenden Idee gelang es schliesslich Alexander von Rohr 2006, mit seiner Firma ISOCAL – Heizkühlsysteme GmbH in Ludwigsburg, dieses Problem zu lösen, was mit dem Innovationspreis 2011 gewürdigt wurde. seit 2012 ist die Viessmann Haustechnik Hauptgesellschafter.

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Das Funktionsprinzip von ISOCAL als PDF

Mehr dazu auf der Seite: Viessmann Eis – Energie – Speicher

 

Smart Energy & alternative Energien:

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Smart Energy