Smart City

„Wie man den Stein zum rollen bringt“

„Smart“ will und soll heute eigentlich Jeder oder Alles sein. – Der Begriff wurde auch durch das Smart Fahrzeug sowohl technologisch wie auch emotional und visuell geprägt, steht für „intelligente Lösungen“ wie auch für Urbanität, Lifestyle, Fashion, Design, unkonventionelle Technologie aber auch für Swissness, obwohl die Marke zur deutschen Daimler AG gehört und in Frankreich und auch seit 2014 in Slowenien produziert wird.

Der „Spirit“ von Nicolas G. Hayek  und seinen Leuten aus der Swatch Group ist immer noch unverkennbar, obwohl er mit seiner Idee,  ein Mikrokompaktfahrzeug mit umweltverträglichem Elektroantrieb oder Hybridantrieb zu produzieren, bei den rückständigen Daimler – Managern auf taube Ohren stiess, worauf er sich vom gemeinsamen Projekt zurückzog und seine Anteile am Unternehmen an Daimler verkaufte.

Hayek war mit seinen Visionen einfach immer 2-3 Schritte voraus, seine Marketing- und Design-Konzepte,  die sich an den sehr erfolgreichen Swatch-Strategien orientierten, wurden gerne angenommen, aber der Smart sollte eben auch mehr sein als „nur“ ein „konventionelles“ Fahrzeug mit Swatch-Design und Technologien auf der „Höhe der Zeit“. – Hayek wollte ein ökologisch – verträgliches Fahrzeug herstellen. Das ging den Männern bei Daimler dann doch zu weit. Hätten sie seine Visionen geteilt, dann wären sie heute Marktleader in diesem erfolgreichen und überproportional wachsenden Marktsegment der e-Mobilität.

 

Was ist eine „smarte City“ oder ein „smartes Dorf “ ?

Smarte Technologien sind ökologisch sinnvoll, weil sie die Ressourcen schonen oder helfen können Umweltprobleme zu lösen, der Standort-Förderung dienen, die Entwicklung zukunfts-orientierter Technologien ermöglichen und dadurch hochwertige Arbeitsplätze entstehen aber auch die Lebensbedingungen für die Bevölkerung verbessern sowie viele Anliegen von „Good Governance“ effizient unterstützen.

Wo diese Rahmenbedingungen gegeben sind, kann man von einer Smart-City oder einem smarten Dorf sprechen.

 

Was kann & sollte die „Öffentliche Hand“ unternehmen? 

 

Wesentlich für eine positive Entwicklung all der hier vorgestellten Möglichkeiten, die sich mit dem „Internet of Things“ (IoT) eröffnen, ist, dass die Rahmenbedingungen möglichst frühzeitig gegeben sind.

Das Fundament für das „Internet of Things“ ist teilweise bereits in Form des www und der Telefon-Funknetze vorhanden und sollte lediglich durch Hub’s für Bluetooth 4.0 sowie der Installation von LoRa-WAN / Low Power Networks (LPN), ergänzt werden. Die Swisscom ist mit IBM & Semtech sowie weiteren Partnern ganz vorne dabei und hat bereits Pilotprojekte in Genf und Zürich installiert:  NZZ – Swisscom lanciert Mobilnetz für das Internet der Dinge.

Die Informationen zum Angebot von Swisscom finden Sie hier: Swisscom – M2M/IoT zündet die nächste Stufe: Die ersten Low Power Networks (LPN) der Schweiz.

 

Welche Kosten & Nutzen generiert eine Smart-Solution?

Die Kosten welche zu Lasten der „Öffentlichen Hand“ für die Bereitstellung der Infrastruktur anfallen, sind so marginal, dass sie von den meisten Gemeinden sozusagen aus der „Portokasse“ finanziert werden können.

Die Effekte sind jedoch asymetrisch und ungleich grösser, es ist der Schlüssel um die Tür zu den Möglichkeiten von IoT zu öffnen oder der Hebel mit dem man den Stein ins Rollen versetzt.

 

Smart Building | Smart Energy | Industries 4.0 | IoT Web


Parlamentarier Seminar August 2015:

Vom 12. – 14. August 2015 fand ein Parlamentarierseminar zum Thema “Auf dem Weg in die Zukunft der digitalen Schweiz” statt.

Eine “Rundschau” mit Ein- und Ausblicken zum Stand der Technik, sowie der Konzepte und der zukünftigen Entwicklungen. Der Anlass wurde durch den Schweizerischer Verband der Telekommunikation durchgeführt. www.asut.ch

Leider ist die entsprechende Webseite zum Anlass nicht mehr verfügbar, die PDF-Dokumentationen zu den einzelnen Vorträgen können Sie jedoch hier einsehen:

 

PDF-LogoSmart City aus der Sicht der Stadt Zürich, Peter Messmann, Leiter Telecom, Mitglied der GL – EWZ


 

PDF-LogoSmarte Mobilität für eine nachhaltige Schweiz Peter Kummer, CIO und Mitglied der Konzernleitung SBB 13. August 2015


 

PDF-LogoSmarter Cities Thomas Landolt, CEO IBM Schweiz


 

PDF-LogoDie Post als Intermediär eHealth Claudia Pletscher, Leiterin Entwicklung & Innovation Konzern


 

PDF-LogoDie Zukunft der vernetzten Gesellschaft, Karin Frick & Bettina Höchli, Gottlieb Duttweiler Institut


 

PDF-LogoAuf dem Weg in die Zukunft der digitalen Schweiz / Heinz Herren


 

PDF-LogoBFH-CSEM Energy Storage Research Center – Forschung im Dienst der Energiezukunft / Prof. Dr. Andrea Vezzini


 

PDF-Logo«Umbruch im Bauwesen dank BIM» Jacky Gillmann Verwaltungsratspräsident Losinger Marazzi AG


 

PDF-LogoIBM “Watson” Wie kognitives Computing die Lebens- und Arbeitswelt verändern wird / Dr. Douglas Dykeman, IBM Research Zurich, Cognitive Computing and Industry Solutions


 

PDF-LogoIBM Research – Zurich – From Atoms to Big Data Analytics, Dr. Alessandro Curioni, IBM Fellow, Vice President and Director, IBM Research, Europe


 

PDF-LogoDr. Dieter Bambauer, Mitglied der Konzernleitung, Die Schweizerischen Post, PostLogistics & ICT E-Commerce 3.0 – PostLogistics auf dem Weg in die digitale Zukunft


 

PDF-LogoEinfach mit System – Die Post, Susanne Ruoff, Konzernleiterin


 

Smart City Expo World Congress:

Smart City Expo

15 – 17 November, Gran Via Venue, Barcelona

Zur Ausstellungs-Webseite >


Smart Cities in India:

Smart Cities Challenge in India

 

Der „Smart Cities Challenge“ ist ein Wettbewerb in Indien, der gegründet wurde, um die zuständigen Beamten wie zB. Stadt- und Raumplaner, in Gemeinden oder auch grösseren Städten, dabei zu unterstützen, neue intelligente Ideen zur Verbesserung der Lebensbedingungen für die Bewohner ihrer Gemeinden zu entwickeln.

Die 100 Städte und Gemeinden mit den besten Vorschlägen, werden in der ersten Runde, staatliche Fördermittel für die weitere Umsetzung erhalten.


THE LATEST NEWS & MEDIA


Natürlich sind viele der  vorgestellten Problemstellungen und Lösungen nicht kongruent mit Bedürfnissen von mitteleuropäischen oder Schweizer Städten, aber der Blick über den eigenen Tellerrand kann durchaus interessant sein, weil er nicht nur den Horizont erweitert, sondern auch für die Entwicklung neuer exportorientierter Technologien eine wichtige Informationsquelle für Schweizer Unternehmen darstellt.

News:

Frauenhofer Institut lanciert die Initiative Morgenstadt:

Morgenstadt – City of the future: Urbanisierung – Elektromobilität – Industrie 4.0 – Energiewende – Demografischer Wandel – Internet der Dinge … Wie wollen wir in der Stadt von morgen leben und arbeiten?

iao.fraunhofer.de | Initiative Morgenstadt | Youtoube Channel IAO20min.ch energy-challenge |

 

 

(Ergänzungen folgen)